Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe PHILGER- Freunde,

seit einigen Tagen bin ich wieder zurück von den Philippinen, und eine Menge Arbeit wartet auf mich. Die dringendste Arbeit/Aufgabe ist es, eine Halle für unsere Hilfsgüter zu finden. Das gestaltet sich sehr, sehr schwierig.

Aber zuerst soll ich im Namen der Empfänger allen Spendern/Sponsoren herzlich danken für ihre Hilfe. Die Bischöfe, die Priester, Schwestern sind sehr dankbar für Ihre große Hilfe für die Ärmsten der Armen.

Kurz ein kleines Resümee meiner Reise: Ich glaube, der Besuch von Pastor Arun J. Marthur war sehr positiv. Es war für Ihn natürlich sehr anstrengend, aber er hat auch viel erlebt, viel gesehen und hat bestimmt auch einen Eindruck von unserer Arbeit auf den Philippinen bekommen.

Natürlich habe ich das erreicht, was ich erreichen wollte, obwohl es auch immer schwieriger wird, nämlich mit den einzelnen Ansprechpartnern zu sprechen oder sie zu treffen, da alle durch den Priestermangel viele Aufgaben haben oder in der tiefsten Provinz leben. Father Martel musste ich schonen, da er eine schwere Operation hatte. Trotzdem freut er sich auf die Zusammenarbeit für die Ärmsten der Armen auf den Philippinen.

Auch auf den Philippinen sind die Preise sehr deutlich gestiegen, so dass man sich zweimal überlegt ob man da oder da hinfährt oder hinfliegt.

Ritchie geht es wieder besser und betreut schon wieder unsere Kinder in Manila. Die kleine Angel bekommt ihre 2. Chemo und später ein Ersatzauge. Ein Mädchen, die Marefel, ist schon operiert und schon wieder in ihre Provinz zurück. Vier andere Kinder liegen im Krankenhaus und werden in diesen Tage operiert. Bedauerlicher müssen wir immer mehr Kinder wegschicken, da die Spendengelder immer weniger werden.

Ohne Ihre tatkräftige und finanzielle Hilfe sind diese ganzen Aufgaben, Projekte und Operationen nicht möglich. Mit Ihrer Hilfe wurde schon sehr, sehr viel erreicht.

Es wäre schön, wenn Sie uns weiter helfen würden, damit wir noch vielen Kinder ein würdiges, gesundes und fröhliches Leben ermöglichen können.

Kurz vor meiner Abreise erfuhr ich, dass die Solaranlage für Bischof Juanich, gesponsert vom Erzbistum Köln, in Taytay angekommen ist. Das gespendete Großkreuz ist noch in Manila, da noch ein Corpus angefertigt werden muss.

Die Besuche im neuen Waisenhaus sind immer eine Bereicherung für mich, wenn ich sehe wie fröhlich und unbekümmert die Kinder immer sind. Ich hoffe auch, dass bald genug Geld zusammen kommt, um das alte „Littel Angel Home“ zu renovieren um die Babys unter zu bringen. Die neuste gute Nachricht ist, dass das Nachbargrundstück (ein brach liegendes Ananasfeld) erworben werden kann.

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